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PAKT e.V.
Impressum

Petition zur Novellierung des Jagdgesetzes in NRW

PAKT schließt sich dem Protest der Tierrechts- und Umweltschutzverbände gegen eine weitere Verwässerung und für eine Verbesserung des neuen Jagdrechtes an und hat folgende Petition unterzeichnet:

 

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Kraft,
sehr geehrter Herr Minister Remmel,
sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin Gödecke,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Römer,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Priggen,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Laschet,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Paul,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Lindner,

 

der Landtag berät in Kürze über den Gesetzentwurf zur Novellierung des Jagdrechts in NRW.

 

In der Vergangenheit führte der Tierschutz im Jagdrecht eher ein Schattendasein.

 

Es ist mir daher sehr wichtig, Sie wissen zu lassen, dass ich diesen Entwurf für einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung halte, da er einige besonders tierquälerische Jagdpraktiken verbietet. Den Jägern werden jedoch gleichzeitig weitreichende Zugeständnisse gemacht, die Erkenntnisse aus der langjährigen Wildtierforschung ignorieren.

 

Ich bitte Sie eindringlich, den vorliegenden Entwurf nicht weiter zu verwässern, sondern eher im Sinne des Tierschutzes zu verbessern! Grausame Jagdpraktiken, wie die Baujagd, die Fallenjagd und die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren müssen unbedingt verboten werden!

 

Zudem bitte ich Sie, eine mindestens achtmonatige Jagdruhe während der Fortpflanzungs- und winterlichen Ruhezeit einzuführen und die Jagd auf Füchse, andere Beutegreifer und auf alle Vogelarten einzustellen. Selbst Ornithologen sind oft nicht imstande, per "Korn und Kimme" z. B. seltene Gänsearten von anderen zu unserscheiden, so dass oft geschützte Arten geschossen werden. Jagd auf Beutegreifer ist ökologisch sinnlos, da diese wichtige Funktionen im ökologischen Gefüge ausüben.

 

Uns allen wünsche ich ein Jagdrecht, das endlich auch dem Umwelt- und Tierschutz Rechnung trägt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Elisabeth Petras
Politischer Arbeitskreis Tierrechte in Europa (PAKT) e. V.

 

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